Warum Selbsthilfegruppen?

Wir wollen im Rundumgespräch Erfahrungen ansprechen, die im Umgang mit der Krankheit zwangsläufig gemacht werden. Es gibt viele Fragen. Wir brauchen Rat und Tipps hinsichtlich Ernährung, Umgang mit Ärzten, Medikamenten und vieles mehr.
Wir haben einen Raum "ganz für uns", in dem alle Betroffenen "mal einfach und ungestört" reden können. Jeder neue Tag erfordert neuen Mut. Wir wollen eigentlich ein "normales" Leben führen und bauen uns gegenseitig auf.
Eindrücke und Erfahrungen aufgrund von Behandlungen sollen ungezwungen ausgetauscht werden können. Wie soll es weiter gehen. Was bringt uns in unserer Situation die Zukunft. Im Gespräch eröffnen sich neue Perspektiven.

Wir wollen uns regelmäßig treffen, kreatives Gestalten üben, gemütlich beisammen sitzen und gemeinsame Besichtigungen durchführen.
Vor allen Dingen wollen wir Mut machen, dass man trotz einer bösartigen Erkrankung noch die von uns allen ersehnte Lebensqualität erhalten kann.
Der Kontakt zu anderen Menschen, die uns auf unserem Weg begleiten und mit ihrem Wissen uns unterstützen können, ist uns eine wichtige Hilfe in unserem Kampf.
Wir wissen, dass wir nicht allein sind mit unseren Problemen. Gemeinsam finden wir die Stärke für den täglichen Kampf gegen unsere Erkrankung.

Blut ist einmalig und durch nichts zu ersetzen!
Was versteht man also unter Leukämie und Lymphomen?
Unter dem Begriff "Leukämie" werden verschiedenen bösartige Erkrankungen der blutbildenden Zellen im Knochenmark verstanden, bei denen es zu einer Ausschwemmung von Blutzellen vor Abschluss der Zellreifung in die Blutbahn und auch in andere Organe kommt. "Maligne Lymphome" sind bösartige Neubildungen von Zellen des körpereigenen Abwehrsystems, zu denen u.a. die Lymphknoten und die Milz gehören. Sie werden in Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome unterteilt. Weiterhin gehören auch Plasmozytome zu den malignen Lymphomen, die in der Regel als Plasmazellvermehrung im Knochenmark beginnen ohne das ohne das Lymphknotenbefall von Bedeutung ist.
Die hieraus resultierenden Veränderungen des Blutbildes im Sinne einer Leukozytose wurden erstmalig von dem Berliner Pathologen Rudolf Virchow im 19. Jahrhundert als Leukämie bezeichnet. Diesen  sogenannten hämatologischen Neoplasien ist gemeinsam, dass sie Systemerkrankungen sind und daher meistens eine Therapie erfordern, die den ganzen Körper erfasst.
Je nach klinischem Verlauf der Erkrankung werden akute von chronischen Leukämien unterschieden. Weiterhin wird nach der Herkunft der bösartigen Zellen zwischen der myeloischen und der lympathischen Leukämie differenziert. Hierzu gehört vor allen Dingen die Chemotherapie, welche die bösartigen Zellen abtötet. In neuerer Zeit gewinnt die Behandlung mit monoklonalen Antilörpern, die selektiv leukämische und/oder Lymphzellen angreifen, zunehmend an Bedeutung.
Weiterhin ist die Knochenmarktransplantation ein unverzichtbarer Bestandteil aktueller Therapiekonzepte sowohl für Leukämien, als auch für Lymphome. Schließlich sind auch strahlentherapeutische Ansätze in den Fällen wirkungsvoll, in denen z.B. eine lokalisierte Erkrankung vorliegt.
Immer ist eine stadiengerechte Therapie erforderlich, die in enger Abstimmung mit niedergelassenen Hausärzten, onkologischen Schwerpunktpraxen, regionalen Krankenhäusern und übergeordneten Tumorzentren erfolgen muss.
Hierbei leisten auch die Selbsthilfeinitiativen einen immensen Beitrag zur individuellen Hilfe für Patienten und Angehörige.
Wir wollen uns regelmäßig treffen, kreatives Gestalten üben, gemütlich beisammen sitzen und gemeinsame Besichtigungen durchführen.
Vor allen Dingen wollen wir Mut machen, dass man trotz einer bösartigen Erkrankung noch die von uns allen ersehnte Lebensqualität erhalten kann.
Der Kontakt zu anderen Menschen, die uns auf unserem Weg begleiten und mit ihrem Wissen uns
unterstützen können, ist uns eine wichtige Hilfe in unserem Kampf.
Wir wissen, dass wir nicht allein sind mit unseren Problemen. Gemeinsam finden wir die Stärke für den täglichen Kampf gegen unsere Erkrankung.